Lies diesen Text und Du wirst ganz schnell, ganz einfach Deine Angst los.

Lies diesen Text und Du wirst ganz schnell, ganz einfach Deine Angst los.

          Ja, das hätte man gerne, oder?

Aber so einfach ist es ZUM GLÜCK nicht. 

In den schlimmsten Krankheitszeiten hätte ich aber auch alles dafür gegeben, meine Angst ganz schnell loszuwerden. Egal wie.

Und wenn ich den Rest meines Lebens hätte auf dem Kopf stehen müssen. Ich hätte es getan. Hauptsache nur raus aus der Hölle, in der man gerade lebt.

Angst - einfach und schnell loswerden

Dieses "schnell weg" ist allerdings etwas, was bei vielen Angsterkrankten bewirkt, dass sie auf Angebote und Methoden reinfallen, die eine Abkürzung versprechen. Die ganze Pseudospirituelle Szene ist voll davon. Hier geht es immer um Licht, Liebe und Glitzer.

Wobei ich hier nichts gegen "Das Licht" sagen möchte. Das Licht welches in uns leuchtet. Das Licht aus dem wir geboren sind. Da ich schon zweimal eine Nahtot Erfahrung hatte, habe ich eine ganz eigene Einstellung zu dem Licht in uns und um uns herum. Deshalb spielt es auch in meinem Leben eine große Rolle.

Ich habe nichts gegen Licht. Auch nicht gegen Liebe.

Aber nicht, wenn es nur dazu dienen soll, unseren Schatten zu verstecken. 

Statt ihn anzunehmen, ihm seinen Raum zu geben und ihn zu lieben. Als Teil der eigenen Persönlichkeit. Als Teil des ICH´s.

Aber dazu kommen wir noch. Hier geht es um Wege, die schon millionen Menschen nachweislich geholfen haben, gesund zu werden. Gesund durch Angst. Nein, ich aheb mich nicht verschrieben. Ich meinte durch!

Sie sind nicht gesund geworden VON ihrer Angsterkrankung, sondern sie sind durch ihre Angserkrankung gesund geworden. Gesund im Leben, gesundes Denken, gesunde Ernährung, gesundes Verhalten.

Wo will Dich Deine Angst gesund machen?

Gerade gestern hat mir ein lieber Kunde (Name geändert und Erlaubnis erhalten davon zu schreiben) noch folgende Geschichte erzählt:


Wie Klaus Angst - einfach und schnell loswerden wollte!

Klaus war noch sehr jung.

Sein Leben war nicht gerade einfach verlaufen bisher.

Als kleiner Junge war er schon in eine Pflegefamilie gekommen. Die Mutter drogenabhängig und der Vater hochaggressiv.

Man nahm ihn zum Schutz aus der Familie raus. Der eigene Großvater hatte das Jugendamt eingeschaltet.

Zum seinem Schutz.

Klaus hatte eine sehr einge Bindung zu seinem Großvater. Beide liebten sich innig und verbrachten viel Zeit zusammen.

Die Pflegefamilie, die Klaus aufnahm war wundervoll. Eine ganz stabile und integre Familie, die ihn wie ein eigenesKind behandelte. Den Großvater durfte er auch regelmäßig sehen und wurde sogar in die neue Familie mit einbezogen.

Alles lief von nun an gut in Klaus Leben. Es gab Sicherheit, Zuneigung, Bindung, Vertrauen und Liebe. Seine Pflegeeltern legten Wert auf Regeln und eine Struktur im Tagesablauf.

Keine Schläge mehr, keine Mutter die tagelang nicht ansprechbar war.

Bis das Schicksal wieder zuschlug.

Klaus Pflegemutter erkrankte schwer und verstarb. Drei Monate später verstarb auch sein heissgeliebter Großvater.

Er fiel in ein unfassbar tiefes, großes Loch. Und weil die Gefühle ihn so brutal trafen, steckte er sie schnell wieder weg und machte weiter wie bisher.

Hauptsache die schrecklichen Gefühle der Trauer, des Schocks, der Verlustangst nicht spüren. Das war sein unbewusstes Anliegen.

Er ging täglich zum Sport, wurde sehr ernst, arbeitete wie wild, ging mit seinem Hund kilometer weit Gassi. Täglich.

Manchmal ruhte er sich doch ein wenig aus. Traute sich in dieser Zeit der Ruhe nur eins seiner Trauergefühle an die Oberfläche zu kommen, sprang er auf und putzte. Er putzte dann um sein Leben. Stunden. 

Alles.

Was er finden konnte.

Es kam, wie es dann meistens kommt. Das ganze Körpersystem und die Seele machten dicht. Die Angstsymptomatik zog ein. Brutal, hart und unausweichlich.

Schlimme Gedanken, Gefühle, Panikattacken, Körpersymptome. Das ganze Programm.

Klinik.

Dort saß er, wie ich damals. Nichts ging mehr.

Schritt für Schritt, Woche für Woche fing er an unter Anleitung Gefühle zuzulassen, Symptome und Gedanken anzunehmen und sich selbst wieder spüren zu können. Er übte, seinen Körper machen zu lassen und ihn nicht mehr dauernd zu beobachten.

Angst - sich selbst finden

Er begann sich wieder selbst zu finden. 

Seine Seele nutzte diese Gelegenheit, um auch die Traumen aus seiner Kindheit endlich heilen zu können. 

Und glaube mir - das geht nicht schnell und schon gar nicht einfach. Wenn es einfach ginge, wäre ja niemand in einer Klinik. Heilung von alter und neuer seelischen Not und ein langer Weg.

Aber kein anderer Weg auf der Welt lohnt sich so, gegangen zu werden.

Sich zu finden, sich anzunehmen, seinem Körper wieder zu vertrauen, zu verstehen was eigentlich gerade los ist - ist ab einem bestimmten Punkt, unglaublich harte Arbeit.

Das kommt nicht einfach so. Dafür muss man etwas tun. Glaube mir - TUN ist eines der Mittel der Wahl bei Angst.

Und Klaus tat es. Heute, 7 Jahre später, ist er verheiratet, hat ein Kind und eine wunderbare Arbeit. Manchmal klopft die Angst noch an. Dann sagt er ihr Hallo, lässt ihr ihren Raum und macht weiter mit dem, was er gerade gemacht hatte.  

Wie oben schon erwähnt: da wo Licht ist, ist auch Schatten. 

Und Du bist das Licht. Du bist aber auch der Schatten. Lehnst Du den Schatten in Dir ab - lehnst Du Dich ab!

Auch ich war einmal an diesem tiefsten Punkt.

Ich nenne ihn immer den: "Rien ne va plus" Punkt. Nichts geht mehr.

Hier gibts nur: Leben oder sterben?

Hier gibt´s nur: Bedingungsloses Loslassen, Aufgeben, Annehmen. Erst dann kann Heilung geschehen.

Die Angsterkrankung als ein riesiges Paradoxon, wie ich bereits in meinem Roman "Rita und die Angst"* näher beschrieben habe. 

Begib` Dich deshalb direkt JETZT auf Deinen eigenen Weg. Angst bedeutet immer, das Du eine Veränderung in Deinem Leben vornehmen musst.

Angst - wo Veränderungen stattfinden dürfen


1) Deine Art, auf negative Emotionen zu reagieren.

2) Deinen Körper wieder angemessen sportlich betätigen, rein aus der Freude an der Bewegung heraus.

3) Zu lernen sich Grundbedürfnisse selbst zu erfüllen.

4) Das innere Selbstgespräch liebevoll gestalten.

5) Seinen Selbstwert erkennen.

6) Wut, Trauer, Enttäuschung, Selbsthass, Verletzungen dürfen nun in die Heilung kommen.


Zu Punkt 7, meinem absoluten Lieblingspunkt, der unfassbar kontrovers disskutiert wird, möchte ich aber noch etwas schreiben.

7) Negative Emotionen entspannt aushalten können. Und zwar solange sie dasein wollen. Keine Angst mehr vor ihnen zu haben, weil man ja weiß, dass man sie gut aushalten kann.

Dann bist Du frei. Dann hast Du es geschafft.

Ich höre so oft, dass "Aushalten können" nicht die Lösung sei. Ich aber sage: "DAS zu können hat mir die wahre Freiheit gebracht!" Nicht dass ich es geil finde aber ich kann es. 

UND DAS war für mich die LÖSUNG!

Angst? Kann ich!

Danach ist so eine Ruhe in mir eingezogen. Die Angst vor der Angst durfte allmählich gehen. 

Deshalb übe Dich unbedingt darin, aushalten zu können! Fange jetzt aber bitte nicht mit Deiner schlimmsten Angst an, sondern mit einer Deiner leichten.

Übe täglich.

Übe täglich.

Übe täglich.


Dein Weg

Gib Dir Zeit.

Liebe Dich.

Geniesse.

Übe.

Lass zu und gib auf.

Nimm an und lebe im Jetzt.

Erfülle Deine Grundbedürfnisse.

Lass Kontrolle, Sicherheit und Vermeidung los

Jeden Tag.

Gehe Deinen Weg.

Dann wirst Du ankommen.

Bei Dir.

Versprochen.


Sei wunderbar und mutig!



Deine 

Bianca Lisann Großmann



Du möchtest Mehr darüber lesen? 

In meiner Erstauflage "Rita und die Angst" oder der zweiten Auflage (überarbeitet und ergänzt) "Das Geheimnis einer erfolgreichen Heilung!" kannst Du noch weiter nachlesen, wie man seinen eignen Heilungsweg findet.

Wenn Du  Dich direkt von mir Begleiten lassen möchtest, dann siehe Dir auf meiner Seite die verschiedenen Möglichkeiten an.

Ich coache immer nur in bestimmten Zeitintervallen. Zur Zeit habe ich mein Coaching mal wieder geöffnet.










Avatar

Bianca Lisann

Hier schreibt Bianca Lisann Großmann. Mutter einer Tochter und Bloggerin, Coach und Autorin. Sie hilft Menschen die an Angsterkrankt sind ihr Leben wieder geniessen zu können.

Related Posts

Das Geld ist weg

Das Geld ist weg

Ich distanziere mich deutlich…

Ich distanziere mich deutlich…

Du findest Dich in Deiner Angsterkrankung hässlich?  Tu diese 5 Dinge und Du wirst Dich wieder wunderschön fühlen.

Du findest Dich in Deiner Angsterkrankung hässlich? Tu diese 5 Dinge und Du wirst Dich wieder wunderschön fühlen.

No Comment

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.